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Modern dank Katastrophe - Christchurch fünf Jahre nach dem Beben

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Als am 22. Februar 2011 die Erde in Christchurch bebt, werden innerhalb von Sekunden ein Drittel der Einwohner obdachlos, Tausende verletzt, 185 Menschen sterben. Wissenschaftsjournalist Gerd Pasch reiste schon vorher mehrere Male nach Neuseeland, um über die geologischen Besonderheiten des Inselstaates und die Folgen für den Häuserbau zu berichten. Nach dem schweren Beben dokumentierte er auch den Wiederaufbau. Ihn faszinierte die Zusammenarbeit von Bürgerinitiativen, Aktivisten, Künstlern, Unternehmern und Politikern mit dem gemeinsamen Ziel aus Christchurch bis 2019 die lebenswertes Stadt der Welt zu gestalten. Wir zeigen eine kleine Auswahl seiner Videos und Bilder als Ergänzung seines Hörfunk-Features in der Weltzeit auf Deutschlandradio Kultur.

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"City of Cranes" nennen die Einwohner von Christchurch ihre Stadt. Schätzungsweise 35.000 Arbeiter und Ingenieure sind auf den Baustellen im einstigen Geschäftszentrum beschäftigt. In die Höhe wachsen Kaufhäuser, Hotels und Büros.

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Überall in Christchurch sind noch die Spuren des großen Bebens zu sehen. Neben den Ruinen herrscht buntes Treiben auf den vielen Brachflächen. Bis 2019 soll Christchurch die lebenswertesten Stadt der Welt werden. So sieht es der Masterplan der Wiederaufbaubehörde vor, der mit großer Partizipation der Bürger erarbeitet wurde. Das Ziel: ein attraktives Wohnumfeld, Räume der Begegnung für eine städtischen Lebensgemeinschaft, Ideen stiften für Handel und Gewerbe, naturverträgliche Verkehrsinfrastruktur. 

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Baden Ewart ist Planungschef der nationalen Behörde für den Wiederraufbau von Christchurch. In der Stadt herrsche eine Aufbruchsstimmung mit viel Enthusiasmus, aufgeweckten Bewohnern, ideenreichen Politikern und tatkräftigen Unternehmen, sagt er.

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Bevor die großen Ziele umgesetzt werden, dürfen sich schon Stadtplaner und Architekten auf den freigeräumten Flächen in Christchurch austoben. So ließ der Japaner Shigeru Ban aus 24 Meter langen Karton-Röhren eine Kirche bauen. Das dreieckige Gotteshaus aus Pappe ist 21 Meter hoch und orientiert sich am Grundriss der hier 1850 errichteten Anglikanischen Kirche, die dem Apostel Johannes der Täufer gewidmet war.

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In gewisser Weise habe das Beben von 2011 der Stadt sogar gutgetan, sagt Autor Gerd Pasch. In Christchurch herrsche seitdem ein "neuer Geist". Die Bürgerschaft mische sich aktiv ein und gestalte den Wiederaufbau. "Die Leute reden nicht von Partizipation, sie leben sie."

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Bild-Quellen: Gerd Pasch; picture alliance / dpa

Aus der Sendung Weltzeit im Deutschlandradio Kultur

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